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munition

Munition

Waffen

Hier werden nicht alle möglichen Kaliber genannt, sondern nur die interessantesten, verbreitetsten oder bekanntesten.

Geschichtliches

Gegenüberstellung von einigen Ordonanzkalibern

Die Russen messen ihre Kaliber zwischen den Feldern und die Amis zwischen den Zügen. So würde ein Kaliber X beispielsweise bei den Amis 5,6 mm genannt werden und dasselbe Kaliber würde dann bei den Russen 5,45 mm genannt werden.

Grund für die Entwicklung des Langwaffen-Kalibers
Infanteriepatrone mit rauchschwachem Pulver auf Nitrobasis (kein Schwarzpulver) verkürzte Infanteriepatrone, die besser für automatischen Waffen geeignet ist Mittelpatrone, in der Leistung zwischen Infanterie- und Pistolenpatrone angesiedelt leichteste Patrone mit Mindestmaß an geforderter Tödlichkeit Infanteriepatrone mit verbesserter taktischer Leistung genug Leistung, damit man auch Körperpanzerungen durchschlagen kann
Nation Deutsches Reich
Einführungsjahr 1888-1905 1942-1945
metrische Bezeichnung 8x57JS 7,92x33mm Kurz
Einführungswaffe Mauser Gewehr 98 Sturmgewehr 44
Nation Tschechoslowakei
Einführungsjahr 1952-1957
metrische Bezeichnung 7,62x45mm
Einführungswaffe Gewehr vz. 52, Maschinengewehr vz. 52
Nation Russen
Einführungsjahr 1891 1947 1974 Forschungsbeginn: 2020; Patenteinreichung: 2023)
metrische Bezeichnung 7,62 x 54 mm R 7,62 x 39 mm 5,45 x 39 mm 6,02 x 41 mm
Einführungswaffe Mosin-Nagant / Gewehr M1891 AK-47 AK-74 AK-22 (AK-12-Basis)
Nation USA (NATO)
Einführungsjahr 1906 1952-1957 1942 1962-1980 2018-2019 2022-04-20
metrische Bezeichnung 7,62 x 66 mm 7,62 x 51 mm NATO 7,62 x 33 mm 5,56 x 45 mm 6,5 x 48 mm 6,80 x 51 mm
imperiale Bezeichnung .30/06 Springfield .308 Winchester .30 Carbine .223 Remington 6.5mm Creedmoor .277 Fury
Einführungswaffe Springfield M1903 CETME / Beretta BM59 / FN FAL (G1) / HK G3 / Armalite AR-10 / Springfield M14 Karabiner M1 HK G36 / Colt M16 bereits vorhande Waffen im Kaliber „7,62 x 51 mm NATO“ benötigen nur einen Laufwechsel SIG XM7-Gewehr / SIG XM250 Automatic Rifle

AK-22 (AK-12-Basis) im Kaliber 6,02 x 41 mm Gegenüberstellung der drei Kalaschnikow-Kaliber 7,62x39mm, 5,45x39mm und 6,02x41mm hinsichtlich der Geschwindigkeit bis 600m Gegenüberstellung der drei Kalaschnikow-Kaliber 7,62x39mm, 5,45x39mm und 6,02x41mm hinsichtlich der Energie bis 600m - die beiden alten Kaliber haben bei ca. 500m nur noch eine Energie von ca. 500J. das neue Kaliber hat die 500J. erst bei ca. 900m Im Bild von links nach rechts: 6,7×45 und 6,5×39 und 6,02×41 vom Munitionswerk Tula. Drei neue (Versuchs-)Patronen mit mehr Power. Russische Patronen von links nach rechts: 5,45x39mm, 7,62x39mm und ine inländische Versuchspatrone in 6,8x51mm aus 2015

  • 1887 - Deutsche Reich
    • Frankreich hatte 1886 die erste rauchschwache Gewehrmunition mit Nitrozellulose (8 × 50 mm R Lebel) zur Ordonnanz erklärt. Infolgedessen fürchtete das Deutsche Heer ins Hintertreffen zu geraten. Später folgten andere Staaten diesen Vorbildern. Österreich-Ungarn und das Königreich Portugal hatten bereits ab 1886 Schwarzpulvergewehre für das Kaliber 8 mm (8 × 50 mm R Mannlicher und 8 × 60 mm R Kropatschek), daher lag es nahe, dieses moderne Kaliber zu übernehmen. Bis 1888 war im deutschen Heer noch der Repetierer Modell 1871/84 mit seiner veralteten Munition im Kaliber 11 × 60 mm R im Einsatz. Die alte Mauser-Patrone hatte noch eine Schwarzpulver-Treibladung, während nunmehr mit der Erfindung der rauchschwachen Pulver viel kompaktere und vor allem rasantere Gewehrmunition zur Verfügung stand. Durch die mehr als einhundertjährige weltweite Einsatzzeit dieser Patrone sind zahlreiche Varianten für verschiedene Aufgabenstellungen entstanden.
    • Da 1888 zunächst das kleinere Kaliber eingeführt und sehr bald Jagdwaffen dafür entwickelt worden waren, bestanden ab 1905 zwei sehr ähnliche Kaliber nebeneinander, die aber nicht willkürlich getauscht werden dürfen. Zwar kann man aus dem Lauf für die 8×57-mm-IS-Patronen die 8 × 57 I verschießen, jedoch aus dem Lauf mit dem geringeren Zugmaß nicht das größere Kaliber 8 × 57 IS, da dies zu einer Laufsprengung führen kann. Daher sollte 1939 die Normalisierungsverordnung hier Ordnung bringen.
  • 1952 - Tschechoslowakei
    • Die 7,62x45mm wurde, dem Trend zur Mittelpatrone folgend, entwickelt, um die Standardpatrone 7,92 x 57 mm JS abzulösen und eine besser für Selbstladewaffen geeignete Munition zur Verfügung zu stellen.
Faustfeuerkaliber mit dem Zweck, moderne Körperpanzerung zu Durchschlag
Kaliber Land Einführungsjahr Mündungsgeschwindigkeit Mündungsenergie max. Gasdruck
5,45 × 18 mm UdSSR 1973 315 m/s ~125 Joule 1270 Bar
5,7 × 28 mm Belgien 1990 716 m/s 538 Joule 3450 Bar
4,6 × 30 mm Deutschland 2001 725 m/s 525 Joule 4000 Bar

Während diejenigen Munitionssorten, die nicht auf das Durchschlagen von Schutzwesten ausgelegt sind, in vielen Staaten legal erworben werden können, hat die Bundesrepublik Deutschland mit dem Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften (WaffGuaÄndG) vom 26. März 2008 generell alle modernen mehrschüssigen Kurzwaffen für verboten erklärt, die für Zentralfeuermunition in Kalibern unter 6,3 mm eingerichtet sind.

Technisches

Kaliberdeutung - metrisch vs. imperial
metrisch imperial Bemerkung Beschreibung
4,4 mm Kaliber „.17“ 0,17 Zoll Büchsen-Kaliber
4,5 mm Kaliber „.177“ 0,177 Zoll Büchsen-Kaliber
5,6 mm Kaliber „.22“ 0,22 Zoll Büchsen-Kaliber
6,35 mm Kaliber „.25“ 0,25 Zoll Büchsen-Kaliber
7,62 mm Kaliber „.30“ 0,3 Zoll Büchsen-Kaliber Die Angabe erfolgt in „Strich“. Eine Strichbreite entspricht 1/10 Zoll. 30 Strich sind 7,62 mm breit
8,128 mm Kaliber „.32“ 0,32 Zoll Büchsen-Kaliber
8,5852 mm Kaliber „.338“ 0,338 Zoll Büchsen-Kaliber
9,652 mm Kaliber „.38“ 0,38 Zoll Büchsen-Kaliber
11,45 mm Kaliber „.45“ 0,45 Zoll Büchsen-Kaliber
12,7 mm Kaliber „.50“ 0,5 Zoll Büchsen-Kaliber Die Angabe erfolgt in „Strich“. Eine Strichbreite entspricht 1/10 Zoll. 50 Strich sind 12,7 mm breit
14,5 mm Kaliber „.57“ 0,57 Zoll Büchsen-Kaliber
15,24 mm Kaliber „.600“ 0,600 Zoll Büchsen-Kaliber
17,78 mm Kaliber „.700“ 0,700 Zoll Büchsen-Kaliber
13,36 mm 32 gauge (Kaliber 32) Flinten-Kaliber 32: Gewicht des Projektils ist 1/32 Pfund
13,97 mm 28 gauge (Kaliber 28) Flinten-Kaliber 28: Gewicht des Projektils ist 1/28 Pfund
14,7 mm 24 gauge (Kaliber 24) Flinten-Kaliber 24: Gewicht des Projektils ist 1/24 Pfund
15,62 mm 20 gauge (Kaliber 20) Flinten-Kaliber 20: Gewicht des Projektils ist 1/20 Pfund
16,81 mm 16 gauge (Kaliber 16) Flinten-Kaliber 16: Gewicht des Projektils ist 1/16 Pfund
17,6 mm 14 gauge (Kaliber 14) Flinten-Kaliber 14: Gewicht des Projektils ist 1/14 Pfund
18,52 mm 12 gauge (Kaliber 12) Flinten-Kaliber 12: Gewicht des Projektils ist 1/12 Pfund Das Kaliber bei Schrotpatronen nennt in etwa die Anzahl der aus reinem Blei gegossenen, gleich großen Kugeln, die zusammen ein englisches Pfund (= 453,6 g) wiegen. Das Kaliber 12 entspricht daher dem Durchmesser einer Kugel aus Weichblei, von der 12 Stück ein englisches Pfund wiegen.
19,7 mm 10 gauge (Kaliber 10) Flinten-Kaliber 10: Gewicht des Projektils ist 1/10 Pfund
21,21 mm 8 gauge (Kaliber 8) Flinten-Kaliber 8: Gewicht des Projektils ist 1/8 Pfund
23,622 mm 4 gauge (Kaliber 4) Flinten-Kaliber 4: Gewicht des Projektils ist 1/4 Pfund
40 mm 2 pounder Geschütz-Kaliber
57 mm 6 pounder Geschütz-Kaliber
76,2 mm 12 pounder / 3 inch Geschütz-Kaliber
83,82 mm 18 pounder / 3,3 inch Geschütz-Kaliber

Fausfeuer-Munition

What Are All These 9mm Cartridges, And Why?

Handfeuer-Munition

weitere interessante Kaliber

  • Fausfeuerwaffenmunition
    • 1896 - 480–510 J. - 7,63 × 25 mm - … wurde speziell für die ab 1896 gebaute Mauser-Selbstladepistole C96 entwickelt. Die Grundlage der Munition war die Patrone 7,65 × 25 mm Borchardt. Sie gehörte bis zur Entwicklung der .357 Magnum, zur stärksten Munition für Kurzwaffen.
    • 1898 - 247–680 J. - .38 S&W Spezial (9 × 29 mm R) - … sie wurde als Verbesserung gegenüber der .38 Long Colt entwickelt und 1902 eingeführt, weil sie als Militärpatrone keine ausreichende Mannstoppwirkung gegen die philippinischen, muslimischen Krieger, während des Philippinisch-Amerikanischen Krieges, hatte.
    • 1900 - ~410 J. - .30 Luger / 7,65 Luger-Borchardt / Pist Pat 03 (7,65 × 21 mm Luger) - … sie zählt zu den präzisesten Pistolenpatronen. Mit Rücksicht auf die zumeist älteren Waffen wird die Patrone heute vorwiegend schwach laboriert verschossen.
    • 1904 - 332–735 J. - .45 ACP (11,25 × 23 mm) - … wurde entwickelt, weil die neu eingeführte .38er-Kaliber-Munition im Gefecht zu niedrig Mannstoppwirkung hatte und die Kavallerie eine Munition verlangte, deren Mannstoppleistung auf dem Niveau der alten .45er Colt lag.
    • 1934 - 680–1200 J. - .357 Magnum (9 × 33 mm R) - … sie ist nach Art der Magnum-Patronen stärker geladen als die .38 Special-Munition. Sie hat das gleiche Kaliber wie die Patrone .38 Special, daher kann man die schwächere Patrone in Revolvern für die stärkere Patrone verwenden.
    • 1988 - 1700 J. - .50 AE - Das Kaliber .50 AE (Action Express) mit den metrischen Ma0en 12,7 x 36,6 ist die stärkste Patrone für Selbstladepistolen auf dem Markt. Die bekannteste Waffe, welche standardmäßig in .50 AE geliefert wird ist die Desert Eagle. Mit der Desert Eagle werden standardmäßig 300 Grain schwere Geschosse verschossen, welche durch eine Mündungsenergie von 400 m/s eine E0 von 1700 Joule aufweisen. Zum Vergleich, herkömmliche Patronen in 9 x 19 haben je nach Laborierung etwa eine Mündungsenerige von 360–750 Joule.
    • 1994 - 680–1050 J. - .357 SIG (9 × 22 mm) - … sie verwendet eine modifizierte .40-S&W-Hülse, wobei der Hülsenhalsdurchmesser zum Hülsenmund hin verkleinert wurde, sodass .355-Geschosse verwendet werden können.

Gas & Schreckschuss .357er Magnum / .38 Spezial 9 mm Para / .357 SIG / .38 Spezial / .40 S&W / .45 ACP / .44 Magnum / .50 AE Auswahl aus den von Schützenvereinen und Jägern genutzten Kalibern 7,92 x 33 Kurz Patrone - Pistolen Patrone 43 m.E. 7,92 x 33 Kurz Patrone - Schautafel

Panzerabwehr-Munition

munition.txt · Zuletzt geändert: 2024/02/24 15:03 von manfred